Der Vorbericht zum Krefeld Spiel am Samstag. „Für uns ist Niklas ein Gewinn,“ so Michael Wolf.

Niklas Polakovs, der vor eineinhalb Jahren vom Handball-Drittligisten TuS Volmetal zur SG Schalksmühle-Halver wechselte, kehrt zum TuS zurück.

Vor dem schweren Auswärtsspiel am Samstag um 19 Uhr beim Tabellenvierten HSG Krefeld hat Handball-Drittligist TuS Volmetal seinen Kader noch einmal verstärkt. Vom Ligarivalen SG Schalksmühle-Halver kehrt Niklas Polakovs zurück. Der 25-jährige Rückraumspieler war im vergangenen Sommer wie Trainer Stefan Neff vom TuS zur SGSH gewechselt. Anfang vergangener Woche hatten sich die Schalksmühler und Polakovs auf eine vorzeitige Vertragsauflösung geeinigt.

„Für uns ist er ein Gewinn. Niklas ist ein schneller und durchschlagskräftiger Spieler, der die Breite unseres Kaders vergrößert“, freut sich TuS-Trainer Michael Wolf darüber, dass es dem Vorstand gelungen ist, den gelernten Rückraumlinken zurückzuholen. „Wenn alle Spieler gesund sind, sind wir jetzt in einer Situation, dass ich gar nicht alle Spieler des Kaders auf die Bank setzen kann. Dieses Luxusproblem kenne ich bei Volmetal noch gar nicht“, sagt Wolf.

Mit Polakovs als neuer Alternative steigt auch die taktische Flexibilität. „Bis auf Dominik Domaschk und Yannick Brockhaus gibt es keine Spieler, die auf ihren Positionen gesetzt sind. Alle anderen können auf verschiedenen Positionen auftauchen“, erläutert Wolf.

In Hinblick auf das Spiel in Krefeld hofft der TuS auf „eine schnelle Spielberechtigung und gute Integration“ des Rückkehrers. Die Seidenstädter ließen bisher in der Glockenspitzhalle überhaupt nichts anbrennen und fuhren in den Heimspielen gegen Ahlen, Schalksmühle, Dormagen, Lemgo und Korschenbroich 10:0 Punkte ein. Zuletzt patzte die Mannschaft des früheren Eintracht-Trainers Olaf Mast allerdings mit 27:34 beim Aufsteiger SG Menden Sauerland Wölfe. „Obwohl wir heute erneut auf einige Leistungsträger verzichten mussten war dieser Auftritt unwürdig“, schimpfte Mast.

„Das war auswärts und nicht in eigener Halle“, verweist Michael Wolf auf die bisherige Heimstärke der Krefelder. „Wir fahren sicherlich nicht als Favorit, sondern als Underdog dorthin. Aber wir sind auch nicht chancenlos.“

Quelle: Westfalenpost Hagen