Dritter Sieg in Serie verschafft TuS Volmetal ein Polster. Der Spielbericht aus der Westfalenpost.

SG Langenfeld – TuS Volmetal 32:25 (16:10)
Dritter Sieg in Serie bringt ein Polster nach unten. 

Langenfeld: So langsam aber sicher schwimmen sich die Handballer des TuS Volmetal in der 3. Liga frei: Beim Tabellenschlusslicht SG Langenfeld gelang der Mannschaft von Trainer Christoph Ibisch ein deutlicher 32:25 (16:10)-Erfolg. Der dritte Sieg in Serie für die Volmetaler, die sogar seit vier Wochen unbesiegt sind und dadurch in der Tabelle nun fünf Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz haben.

In Langenfeld zeigte der TuS zwar keine berauschende, dafür aber eine sehr souveräne Vorstellung. Nach ausgeglichenem Beginn verpassten es die Volmetaler, sich aufgrund der in dieser Phase mangelhaften Chancenverwertung frühzeitig klarer abzusetzen. „Da haben wir Langenfelds Torhüter in die Partie kommen lassen“, sagte Christoph Ibisch, der aber in der Folge sah, wie sich sein Team mehr beim Torwurf konzentrierte und sich Stück für Stück absetzen konnte. Da fielen auch die zwei verworfenen Siebenmeter von Spielmacher Jan König nicht sonderlich ins Gewicht.

Bis zur Pause setzte sich Volmetal auf sechs Tore ab, vor allem die von Ibisch ausgegebene Maßnahme, die Außenpositionen vermehrt ins Spiel mit einzubeziehen, fruchtete. Elf Tore über Kevin Herzog (8) und Jonas Heidemann (3) standen nach der Partie zu Buche. „Wir wollten gegen die 5:1-Deckung von Langenfeld viel über außen zum Abschluss kommen, das haben wir gut umgesetzt“, freute sich Ibisch. Da den personell gebeutelten Gastgebern gegen eine sattelfeste Deckung der Volmetaler nicht viel einfiel und der TuS weiterhin konzentriert agierte, wuchs der Vorsprung nach der Pause weiter, auch wenn der zweite Abschnitt keine spielerischen Glanzpunkte parat hatte. Dies war aber gegen die ideenlosen Langenfelder auch nicht unbedingt nötig. Die „Taler“ hatten die Begegnung zu jeden Zeitpunkt im Griff und ließen die SG nie näher als auf fünf Tore aufschließen.

So konnte Christoph Ibisch gegen Ende der Partie sogar einigen zuletzt stark beanspruchten Akteuren Pausen gönnen und so die Spielanteile verteilen, ohne in Gefahr zu geraten, dass Langenfeld noch einmal zurück in die Begegnung fand. Einzig die in Summe fünf vergebenen Strafwürfe waren dem Volmetaler Trainer ein Dorn im Auge, ansonsten wertete er den Pflichtsieg beim Tabellenschlusslicht als weiteren Mosaikstein in der Entwicklung seiner Mannschaft. „Das war wieder ein Schritt nach vorne, es ist gut, dass die Jungs auch einen Vorsprung souverän halten können“, sagte Ibisch mit Blick auf das kommende Duell mit dem Longericher SC zum Abschluss der Hinrunde. Gewinnt Volmetal dieses Spiel, ist der TuS nach holprigem Start in die Spielzeit im Mittelfeld der Tabelle angekommen.

TuS Volmetal: Treude, Maiss, Quick; Herzog (8), König (7), Kowalski (4), Heidemann (3), Blümel (3), Dommermuth (3), Dominik Domaschk (2), Warland (1), Müller (1/1), Rinus, Polakovs, Schlotmann, Dennis Domaschk.

Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport.