Im Heimspiel gegen Krefeld coachen erstmals Tim Schneider und Jan Stuhldreher den abstiegsgefährdeten Handball-Drittligisten TuS Volmetal.

Im Heimspiel gegen Krefeld coachen erstmals Tim Schneider und Jan Stuhldreher den abstiegsgefährdeten Handball-Drittligisten TuS Volmetal.

Der Vorbericht aus der Westfalenpost.

Fünf Spiele haben die Handballer des TuS Volmetal noch in der 3. Liga zu absolvieren, in denen es um Klassenerhalt oder Abstieg geht. Samstag um 19.45 Uhr ist mit der HSG Krefeld der Tabellenvierte zu Gast in der Sporthalle an der Volme, die auch im 13. Heimspiel wieder gut gefüllt sein wird. Es wird die erste Partie nach der Trennung vom Trainergespann Michael Wolf/Dirk Maruska nach zuvor 0:12 Volmetaler Punkten in Serie sein, die Verantwortung auf der Bank tragen Tim Schneider und Jan Stuhldreher. Sie können auf einen Rückkehrer bauen, denn Linkshänder Thomas Kersebaum wurde für den Rest der Saison reaktiviert.

Das spielfreie Wochenende nach der Niederlage bei der Reserve des VfL Gummersbach, in deren Folge es zur Trennung von Wolf und Maruska kam, kam für die Volmetaler sicherlich zum richtigen Zeitpunkt. Das neue Trainergespann Schneider/Stuhldreher hatte so genügend Zeit, ihre Volmetaler intensiv auf das Spiel gegen Krefeld vorzubereiten, auch über Ostern wurde trainiert. „Die Mannschaft muss den Abstiegskampf annehmen und anders auftreten als in den letzten Spielen“, hofft Schneider, ist aber überzeugt: „Die wollen!“ Bis auf den langzeitverletzten Roman Warland sind alle Spieler fit. „Ob Dominik Domaschk über die volle Distanz spielen kann, ist fraglich“, schränkt Schneider angesichts des angeschlagenen Rückraumspielers ein. Dafür bieten die Volmetaler im Rückraum mit Thomas Kersebaum jetzt einen Linkshänder auf, der Beachhandball-Nationalspieler hatte nach seinem Abschied aus dem Drittliga-Team einige Male in der Reserve gespielt. „Man muss sehen, wie fit er schon ist“, sagt Marketingleiter Jens Schilling, „aber es war wichtig, neue Akzente zu setzen.“

Krefelds Trainer Dusko Bilanovic, dessen Team das Hinspiel mit 23:18 gewonnen hat, hat seiner Mannschaft große Ziele vorgegeben. „Die nächsten fünf Spiele müssen alle gewonnen werden“, so Krefelds Übungsleiter, dessen Team unbedingt noch auf Tabellenrang drei klettern will. Bilanovic warnte jedoch vor der Aufgabe am Samstag: „Schon im Hinspiel war es eine enge Partie, die zeigt, was Volmetal zu bieten hat. Wir sind aber der Favorit und wollen die zwei Punkte mit nach Hause nehmen.“ Fehlen wird ihm der am Kreuzband operierte Henrik Schiffmann, dagegen ist Mittelmann Simon Ciupinski – bis zum letzten Sommer beim VfL Eintracht Hagen aktiv – wieder fit.

Übertragung im Livestream
Die Krefelder kommen in die Halle Volmetal nicht nur mit Mannschaft und Fans, sondern auch mit einem Kamera-Team. Gemeinsam mit Medienpartner Westdeutsche Zeitung bietet die HSG – wie zuvor bereits bei einigen Auswärtsspielen – einen Internet-Livestream der kompletten Partie an. Kommentiert wird das Spiel von HSG-Pressesprecher André Schicks und WZ-Verlagsleiter Daniel Poerschke, ehemaliger Zweitliga-Basketballer aus Hagen, der bereits schon aus Ahlen die Liveübertragung begleitete. Zu finden ist der Stream über die Homepage der HSG Krefeld (http://www.hsg-krefeld.de) oder der Westdeutschen Zeitung (http://www.wz.de/lokales/krefeld/sport/liveticker/livestream-tus-volmetal-vs-hsg-krefeld-1.2654982)

Quelle: Westfalenpost Hagen Lokalsport